Ortsgruppe Erding
Skulpturenprojekt
Erdinger Skulpturenweg 2.Teil

 

Nr.8 "Lezruw"

Standort:
Stadtpark am Schachfeld

Künstler:  Hans Sulzer


 

"Sie wissen nicht was ein Lezruw ist?
   Dann lesen Sie seinen Namen doch mal rückwärts.....! Richtig, das war ( oder ist ) eine Wurzel.
   Früher steckte sie andersherum in der Erde und verlieh einem mächtigen Baum Halt. Damals hat man nur den Baum beachtet - heute sieht man die Wurzel. Oft ist es im Leben dich auch so: wir sehen die Krone, aber wissen nichts von den Wurzeln. Wie lange mag sie im Boden gesteckt haben?
Was erzählt sie uns heute? Besser gesagt, was sehe ich in ihr?
   Ich jedenfalls habe fast jedesmal etwas anderes erkannt. Mit wenigen Veränderungen habe ich versucht, diese Eindücke etwas zu verstärken.
   Aber was erkennen Sie?! Einen Gnom? Eine Hand? Ein Hinterteil?
Was ganz anderes?  Kommt ganz darauf an, von welcher Richtung man das Lezruw betrachtet."

Viel Vergnügen !
 
 
Nr.9 "Erdingator"

Standort:
Stadtpark Tiergehege

Künstler:  Gerald, Felix, Lukas und Otto Donaubauer

 

Das Kunstwort "Erdingator" setzt sich zusammen aus den Wörtern Erding und Alligator. Der Erdingator besteht aus sechs heimischen Laubholzarten. U.a. einem Korpus aus Apfelbaum, Eiche für den Stamm, Beine aus Birke und Ahorn. Die Augen wurden aus zwei passenden Wucherungen herausgearbeitet. Im "geöffneten Maul" kommt der rötliche Ton des Apfelholzes besonders gut zur Geltung. Der Erdingator ist unterwegs vom Wasser ins Tiergehege. Er verkörpert dabei die natürliche Beziehung zwischen Wasser, Land, Tier und Wald. Wie der Name bereits sagt, ist er ein Kunstobjekt, das einerseits durch seine geografische Exotik und andererseits durch die unterschiedlichen Farbschattierungen der Holzarten geprägt ist.
 
 
Nr.10 "Raupe"

Standort:
Stadtpark am Spielplatz

Künstler:  Heinz Weinberger

Zwischenglied auf dem Weg: Ei, Raupe, Puppe, Schmetterling. Gegliedert, vielfüßg, kompakt und doch vielfach filigran wirkend. Immer gefräßig , oftmals auffallend bunt, aber auch manchmal getarnt durch Farbe und Form. Mehr als 150 Tausend Arten weltweit.
 
 
Nr.11 "Eule"

Standort: Stadtpark gegenüber Spielplatz

Künstler:  Gabriele Betzmeir


 

 


 

Mit extremer Weitsicht ausgestattet, den Augenschleier als riesenhafte Ohrmuschel auf Empfang gestellt, wartet die Eule:
Vielleicht auf eine Obdach suchende Hornissenkönigin, vielleicht auf einen Sprelingskauz, dem sie die durch Feuer entstandene Höhle in ihrem Inneren als Nistplatz anbieten kann.
 
 
Der Plan

Die beschriebenen Objekte finden Sie im Stadtgebiet Erding nach den jeweiligen Nummern.

Dieser Beitrag ist ein kleiner Denkanstoß, Spaziergänger und Besucher, alt und jung auf die Schönheit unserer Natur aufmerksam zu machen. Eine Schönheit, die man oft vor lauter Selbstverständlichkeit schon gar nicht mehr bewußt wahrnimmt. Die Natur, die uns im Überfluß mit allem versorgt was wir zum Leben brauchen, die uns Ruhe und Erholung schenkt und trotz alledem leider nicht immer mit der gebührenden Sorgfalt von uns behandelt wird.


 

 

 

 

Skulpturen - Entstehung

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