Ortsgruppe
Taufkirchen
Schwammerlwanderung

 

Pilze - Schwammerlwanderung, giftig oder essbar?

Die kürzlich vom Bund Naturschutz Taufkirchen/Holzland angebotene Schwammerlführung fand großen Zuspruch bei Jung und Alt, die Ortgruppe konnte. ca. 40 Schwammerlfreund im Gemeindegebiet von Kirchberg begrüßen. Die Wanderung wurde geführt durch den Schwammerlexperten Alois Tremmel.

Die sehr interessierten Teilnehmer konnten viel Wissenswertes über verschiedene giftige und essbare Pilze erfahren. Zum Glück gab es jede Menge verschiedene Sorten, - am meisten gab es Maronenröhrlinge - so dass viele ein volles Körbchen mit nach Hause nehmen konnten.

Einige Tipps dazu für Anfänger von Alois Tremmel:

Pilze niemals ausreißen, sondern mit einem Messer am Stiel abschneiden, am besten mit Walderde bedecken, damit Fliegen und Insekten das Pilzgeflecht nicht zerstören, oder herausdrehen.

Empfohlen wurde, die Schwammerl in einem Korb oder einem Karton zu sammeln, da luftiger Transport und Lagerung wichtig ist.

Außerdem soll man nur mitnehmen, was man auch sicher kennt.

Nebenbei wurden auch die Ameisen, Vögel und Bäume betrachtet, dabei viel auf, dass nur ei einziger alter Spechtbaum zu finden war. Diese für den Forst minderwertigen Bäume (zum Teil schon hohl) sind für alle Höhlenbrüter außerordentlich nützlich. Leider werden diese ökologisch wertvollen Bäume von den Waldbesitzern (vielleicht aus Unwissenheit) meist restlos zum Schaden des Waldes entfernt.

Im Gegensatz zum Borkenkäfer, der nur gesunde Bäume befällt, benötigen die Nützlinge wie die Höhlenbrüter absterbende, beschädigte oder z.T. morsche Bäume.

Herzlichen Gruß

Eckehard Manschek

 

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