Ortsgruppe Wartenberg
Biotoparbeit
Nistkästen für Schleiereulen

 

Über diese Eulenart kann man im Internet viele interessante Informationen einholen, die wir an dieser Stelle nicht wiederholen möchten. Aber einige Quellen wollen wir für Interssierte hier gerne nennen:

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arcor.de/mkirk/schleiereule.htm

arcor.de/mkirk/schleiereule.htm

www.eulen.de/schleierb1.htm

www.eulen.de/3frame_schleier.htm

www.tierenzyklopaedie.de/tiere/schleiereule.html

nikocity.de/aktion_droemlingschutz/schleiereule.html
 

Josef Neblich beim Reinigen mit Schutzmaske Seit vielen Jahren betreuen wir zwei Nistkästen für die bedrohten Schleiereulen auf dem Kirchturm der Pfarrkirche Mariä Geburt in Wartenberg.

Leider kann man es nicht direkt beeinflussen, welche Vogelart die gebotene Nistmöglichkeit annimmt. Tauben sind aufgrund der damit verbundenen Verschmutzungen speziell an denkmalgeschützten Gebäuden nicht so gern gesehene Gäste. Die Kirchenverwaltung investiert viel Geld und ehrenamtliche Arbeit, um die Kirche und das Umfeld in Ordnung zu halten. Da sollte die Aktion der Umweltschützer keinen Schaden an Gebäude, Turmuhr und Glocken anrichten. Dies war für uns von Anfang an ein wichtiges selbstgestelltes Gebot.

Die Nistkästen werden so angebracht, daß sie ein kleines Turmfenster von innen komplett abschließen. Von außen sind sie für die Vögel zugänglich, der Innenraum der Kirche bzw. des Turmes ist durch den geschlossenen Kasten geschützt und kann durch eine abschließbare Tür gereinigt werden.
Auf dem  Foto wird von Josef Neblich nicht der eigentliche Nistkasten, sondern der Bereich um die Kirchturmuhr gleich mitgereinigt.

Maximilian Voithenleitner mit einem Eimer Taubenmist neben einer der Krichenglocken. In der Regel werden die Nistkästen im zeitigen Frühjahr geöffnet und im Herbst auch von außen wieder geschlossen. Damit verhindern wir ungewollte Überwinterung und Anlockung von Tauben. Die Innenkästen werden von den Betreuern gereinigt, der Vogelmist entsorgt. Gartenbesitzer freuen sich schon auf den kostenlosen "Guano".

Wie so oft bei der Arbeit der Naturschützer stellt sich der erhoffte Erfolg aber nicht direkt ein, man braucht viel Geduld und darf sich nicht so leicht entmutigen lassen. Bis auf Tauben und Turmfalken zeigten unsere jahrelangen Bemühungen leider noch keinen Erfolg - Schleiereulen haben sich bisher nicht eingefunden.

Wie man auf den Fotos sieht, ist das Tragen von Schutzmasken bei dieser Arbeit angebracht. Der Staub von Vogelmist kann gefährliche Krankheiten auslösen.

Auf dem nebenstehenden Foto sieht man Maximilian Voithenleitner, den jüngsten der freiwilligen Helfer, neben der großen Glocke. Alle 15 Minuten werden die Helfer mit lautem Glockenschlag erschreckt.

Willi Veit