Bund Naturschutz
Ortsgruppe Wörth
Ausflüge

 

Unser Haupteinsatz gilt natürlich der Naturschutzarbeit vor Ort, aber zum Ausgleich bieten auch wir Unternehmungen an außerhalb unsere Kern-Aufgabengebiets:

Herbst 2014: Kendlmühlfilzen

Unseren schon traditionellen Jahresausflug im Herbst haben wir im vergangenen  Jahr mit einem Besuch der Kendlmühlfilzen südlich vom Chiemsee bei Bernau/Grassau verbunden. Seit 1992 ist dieses Hochmoor Naturschutzgebiet und gehört zu den sogenannten „Geretteten Landschaften“ des Bund Naturschutz. In der Vergangenheit wurde dort Torfabbau im industriellen Stil betrieben. Eine kompetente Moorführerin hat uns auf einem Rundweg von 2 – 3 km begleitet. Wir haben über die Entstehung von Hochmooren und die dort vorhandene Flora und Fauna viel erfahren.

Zum anschließenden  Mittagessen fuhren wir noch 20 km weiter Richtung Österreich und besuchten das Berggasthaus Streichen mit sonnigem Biergarten über dem Schlechinger Tal.  Etwas oberhalb des Wirtshauses steht das Streichenkirchlein, ein Kleinod aus dem 15. Jahrhundert mit schönen Wandmalereien. Von dort hatten wir bei traumhaftem Herbstwetter einen wunderschönen Blick auf Kampenwand, Geigelstein und den Wilden Kaiser. Ein Cafébesuch am Chiemsee-Ufer rundete den gelungenen Ausflug ab.

September 2010: Baumwipfelpfad im Naturpark Bayerischer Wald

In diesem Jahr führte unser Jahresausflug in den Nationalpark Bayerischer Wald zum längsten Baumwipfelpfad der Welt, der sich auf 1300m Länge in einer Höhe von 8 bis 25m durch den Bergmischwald schlängelt. Durch die hier vom Stammbereich bis hinauf zu den Kronen vorkommenden Lebensformen wie Moose, Insekten, Kleintiere und Vögel erläuterte uns ein ausgebildeter Waldführer des Nationalparks aus einer einmaligen Perspektive.


Der Pfad: Wanderung auf halber Baumhöhe

Wissen: Erläuterungen an den Schautafeln

Borkenkäfer: So schaut er also aus


Einblick: Baumturm mit spiralförmig angelegtem Pfad 

Geschicklichkeit: Balancieren gehört auch dazu


Konstruktion: Kuppe des Baumturmes von unten

Ausblick: Lusen 

Posieren: BNler vor dem Baumturm

Aufstieg: zum Abschluss auf den Lusen 

Der Gipfel: Kreuz am Lusen

 

Januar 2009: Besichtigung Windpark Baumham

In diesem Jahr konnten wir Erneuerbare Energien im großen Maßstab erleben, wir besichtigten den Windpark Baumham mit zwei Windrädern mit je 1,5 MW Leistung. Die Anlagen stehen auf einer bewaldeten Anhöhe südöstlich von Trostberg.


Dazu stiegen wir vom Treffpunkt Palling aus 2 km empor. 

 Hier spitzt schon ein Windrad durch.

Unten: Diskussion mit dem Initiator Jürgen Oberhauser. Er erläuterte uns das Konzept des Windparks als Bürgerwindpark mit Investoren aus der Umgebung. An geeigneten Standorten können auch in Bayern Windräder wirtschaftlich betrieben werden. Dazu benötigen sie relativ hohe Türme und große Rotordurchmesser, um die geringeren Windgeschwindigkeiten als in Küstennähe gut nutzen zu können. Wichtige Aspekte sind darüber hinaus die Akzeptanz der Bevölkerung sowie der Behörden.


 Jetzt in voller Größe.

 

Dieser Blick auf die Chiemgauer Berge lässt den Windpark als landschaftlich durchaus vertretbar erscheinen. 

 

September 2007: Donaudruchbruch und Kloster Weltenburg


 Wir wandern von Kehlheim ...

... mit Blick auf die Donau ... 

... zum Kloster Weltenburg. 

 Ein strahlender Tag - und strahlende Teilnehmer.

 Übersetzen mit der Donauzille.

 Wanderung und Kirchenbesichtigung machen hungrig.

 Zurück per Zille durch den Donaudurchbruch.

 Der Kapitän hat alles im Griff.

 

September 2005: Wanderung Schliersee-Tegernsee

An einem wunderschönen Herbsttag unternahmen 15 BN-ler eine leichte Bergwanderung im Oberland: Wir fuhren mit S- und BOB-Bahn nach Schliersee und stiegen auf zur Gindlalm. Nach kurzer Rast ging´s über die Gindlalmschneid zur Neureuth, wo wir mit Blick auf den Tegernsee ausgiebig einkehrten. Nach dem Abstieg nach Tegernsee konnten wir während der Heimfahrt mit der Bahn auf einen gelungenen Tag mit viel Bewegung an der frischen Luft zurückblicken.

Mit flottem Schritt...              

              ... vom Schliersee ...

... über die Gindlalmschneid ...              

              ... zum Tegernsee.

 

August 2005: Familienausflug nach Kallmünz

Der Markt Kallmünz wird "Perle des Naabtales" genannt. Er liegt malerisch am Zusammenfluss zwischen Vils und Naab am Fuße steiler Kalkfelsen. Über dem Ort beherrscht eine Burgruine die Umgebung.

Kallmünz hat eine lange Tradition als Ort für Maler.

Wir schreiben das Jahr 1903 und haben Gelegenheit, der Malschülerin Gabriele Münter bei der Arbeit zu zu schauen. Sie besucht gerade die Malschule Phalanx von Wassily Kandinsky.

Sie berichtet über die Fortschritte ihrer Kenntnisse über das Malen – und auch die an der Person Kandinsky ...

Unser kundiger Führer Charly erzählt uns viel über die Geschichte von Kallmünz und zeigte uns im Ort die Galerie am Fels mit verschiedensten Skulpturen einer Künstlergruppe. - Auch er hatte schöne Exponate ausgestellt.

Einen wunderbaren Blick gibt es vom Burgberg aus auf den Ort und die weite Landschaft. Man sieht den Zusammenfluss von Vils und Naab sowie die Brücken, die den “neuen” Ort mit dem “alten” verbinden.

Oben auf der Burg trafen wir noch den Burgherren und sein Burgfräulein. Sie erläuterten uns die strategische Bedeutung dieser Burg zu seiner Zeit und wiesen unsere beiden “Jungritter” in die hohe Kunst der Verteidigung der Burg mit dem Schwert ein.

Gott sei Dank mussten die beiden kein schweres Kettenhemd – wie der Burgherr – tragen.

Nach geschlagener Schlacht durften auch das gemeine Volk mit auf´s Gruppenfoto.

Nach diesen Strapazen wurde es aber wirklich Zeit für ein ausgiebiges Picknick.

Allem Anschein nach können BN´ler durchaus genießen ...

Nach dieser Stärkung stand noch eine Feld-, Wald-  und Wiesenwanderung auf dem Programm, die hier jedoch nicht mehr weiter dokumentiert werden soll, da unser lieber Petrus ein paar Freudentränen zuviel weinte ...